Jule Verne ein Stück näher!

Jule Verne ein Stück näher!

Preis: 0,00 EUR

Sprache: deutsch
Seitenzahl: 144

Autor: Long (Volker Mueller)
Erscheinungsjahr: 2016

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Long wird wegen seiner Gedanken, Ideen und Phantasien,
belächelt aber auch bewundert.
   
Alles was ein Mensch sich vorstellen kann, kann auch Realität werden!

                       ----------Albert Einstein------------
   
Meine Geschichte in diesem Buch handelt ebenfalls von Phantastereien,
die zum Teil Realität sind, jedoch nicht genutzt werden, oder Techniken
die sich fernab der Realität bewegen.
Liebe Leser, lassen Sie sich entführen in ein Tagebuch eines Phantasten-
Erleben Sie hautnah mit dem Autor seine Erfahrungen.
Gleiten Sie ab in eine Welt der Phantasie.
Atemberaubende Abenteuer, Schicksale, Hürden die gemeistert werden müssen.

Eine kleine Romanze  mit großer Wirkung.

                                    
                                   Ihr Volker Müller (Long)   

Einblick ins Buch Episode Rettung von Seeleuten

 

Wie geschaffen zum Abwettern, hohe Berge die Schutz bieten.

Ich gehe zur Schaltzentrale, gebe die Koordinaten ein und langsam bewegt sich der Ballon im Sinkflug Richtung Insel, wir halten den Ballon auf 20 Meter über den Meeresspiegel und treiben Richtung Ufer. Das sollte reichen. Auf dem Wetterradar kommt der Sturm immer näher, er liegt ca. 200 Seemeilen nördlich der Insel und an der Bewegung der Wellen kann man erkennen, mit welcher Macht er bläst. Wir bekommen nur einen Ausläufer ab aber der Blick Richtung Wasser zeigt uns mehr als deutlich was über dem Zentrum des Sturmes los sein muss. Gischt weit und breit und 10 Meter hohe Wellen türmen sich auf und klatschen mit voller Wucht gegen die Felsen. Da unten möchte ich jetzt nicht in einem Boot sitzen! Nach drei Stunden ist das Schlimmste vorbei und wir steigen wieder auf unsere Flughöhe auf. 100 Meter über dem Meeresspiegel geht es weiter. Ich durchkämme mit dem Feldstecher noch den Untergrund und was ist das, da hinten, ein Fischkutter Kiel oben.

Jungs, jetzt wird es spannend, nehmt mal die Ferngläser und dann halbzwei da vorne, seht Ihr es auch?“

Wo, na Richtung halbzwei, da vorne.“

Ja jetzt sehen wir es auch, ein Fischkutter Kiel oben, versucht mal das Meer abzusuchen, ob da eventuell Menschen schwimmen.“

Ja Long, einen habe ich schon gesichtet und da noch einer und da hinten eine Rettungsinsel. Mann denen hat der Sturm mächtig mitgespielt, was wollen wir machen? Na was schon, retten in Seenot!“

Ich gebe erst mal SOS und dann wollen wir sehen, das wir mit dem Ballon so tief wie möglich ran kommen. Also alle auf Ihre Posten, zieht die Anzüge an, falls doch einer über Bord geht und pickt Euch in die Seile ein.“

Langsam nähern wir uns dem Fischkutter und der Rettungsinsel, die Höhe über Wasser kann ich nur auf 8 Meter setzen, da klatscht auch schon die erste Welle gegen unsere Außenhaut. Tiefer geht es nicht. Jetzt fix den Treibanker raus, so jetzt sind wir genau über der Rettungsinsel. Einer muss runter, wer geht? Punto denkt nicht lange nach und will sich schon außenbords schwingen, da halte ich Ihn zurück.

Punto, erst die Jakobsleiter raus und dann pickst Du Dich zusätzlich in diese Leine ein und denke dran, immer eine Hand fürs Schiff, nicht loslassen!“

Joh Long.“

Viel Glück.“

Kirk steht an der Reling und seilt Punto ab und ich versuche den Ballon ruhig zu halten. Drei Seeleute zeigen sich und fuchteln wild mit den Armen, wir geben Ihnen zu verstehen, das Sie sich ruhig verhalten sollen um die Rettungsinsel mit der Leine zu verbinden. Es dauert bis Sie es verstanden haben, nun ist der Ballon gesichert und auch ich kann mich zu Kirk begeben. Der erste Seemann schwingt sich auf die Jakobsleiter und klettert Stufe für Stufe höher. Punto ist an der Einstiegsluke der Rettungsinsel und hilft dem Nächsten hoch. Wir ziehen den Ersten über die Reling und er fällt erschöpft, am Ende seiner Kräfte, an Deck. Jetzt der Nächste und nun noch der Letzte aus der Insel.Drei Seeleute gerettet, zwei schwimmen noch im Ozean. Können wir die zwei auch noch retten? Ich wieder ran an die Schaltzentrale und lasse den Ballon zwei drei Meter höher steigen, Punto hängt an der Jakobsleiter, die Rettungsinsel im Schlepptau, ich brülle Richtung Kirk, Punto soll die Leine kappen und Kirk brüllt Richtung Punto und fuchtelt mit den Armen rum, er soll doch unbedingt die Leine kappen. 10 Minuten vergehen, 30 Minuten vergehen Punto kann sich kaum noch halten und Kirk zieht was das Zeug hält. Endlich, der Ballon ist frei. Die anderen beiden Seeleute sind außer Sichtweite. Trauer macht sich breit, doch da, ja da plötzlich ein Arm der in den tobenden Wellen winkt. Einer lebt und dann, ja dann sehen wir das er seinen Kumpel festhält, über Wasser hält. Wir müssen es schaffen auch noch die letzten zwei aus den Fluten zu retten. Kirk bricht in sich zusammen, Punto hat es bis hoch an die Reling geschafft und fällt völlig erschöpft an Deck. Der Einzige der noch genügend Kraft besitzt um die zwei zu retten, bin ich. Egal, ich schwinge mich über die Reling, einen Rettungsring mit Leine über den Schultern und klettere die Jakobsleiter hinab. Auf der letzten Stufe angekommen, bis im Bauch im Wasser stehend, werfe ich den Ring Richtung Seeleute und tatsächlich, es reicht, es reicht, er hat ihn und nun ziehe ich mit aller Macht an der Leine, Stück für Stück kommen wir uns näher. Ich schaue hoch zum Ballon, Kirk und Punto stehen an der Reling und schreien uns zu, durchhalten. Mit letzter Kraft halte ich den ersten Arm in meiner Hand und jetzt schiebe ich den Seemann hoch an die Leiter, die alles rettende Leiter, er versteht und zieht sich mit übermenschlicher letzter Kraft Stufe für Stufe hoch. Der Zweite Seemann, er hat den Kampf nicht gewonnen, treibt Kopf im Wasser auf dem Rettungsring. Ich will es nicht glauben, das wir Ihn verloren haben sollen. Entgegen aller Vernunft, lasse ich die Jakobsleiter los und schwimme zu ihm hin, halte seinen Kopf hoch und ziehe an der dünnen Leine mit aller letzter Kraft, das Seil schneidet sich durch die Handschuhe, es schneidet sich tief in meine rechte Hand, bis sich das Wasser um mich herum rot färbt, aber ich lasse nicht los. Da packt mich Jemand am Oberarm und zieht. Mit dem letzten bisschen Kraft das wir noch besitzen, hievt mich Kirk hoch und ich ergreife die erste Stufe der Leiter, jetzt mit den Beinen die Stufen finden, geschafft. An meiner linken Hand hängt das Seil des Rettungsringes und in dem Ring der letzte Seemann, er atmet. Da höre ich ein Brummen über mich und plötzlich klatscht etwas ins Wasser. Rettungstaucher und das Brummen kommt von einem Hubschrauber, wir werden hochgezogen und an Land gebracht. In der Ferne sehe ich den Ballon und meine Freunde winken. Jetzt sind sie allein, werden Sie es schaffen den Ballon Richtung Land zu steuern, Sie werden es schaffen und ich verliere die Besinnung und sacke zusammen. Zwei Stunden sind vergangen, ich erwache und schaue nach oben, über mir unser Ballon. Die Jakobsleiter schwebt etwa fünf Meter über dem Ufer, fünf Meter die mich von meinen Freunden trennen, fünf Meter. Da kommt die Rettungswacht um die Ecke, gratuliert mich für die Rettung des Seemanns und zeigt nach oben. Jetzt kommt ein Fahrzeug auf mich zu, rot, eine schöne rote Feuerwehr mit langer Leiter und ich kann die fünf Meter überwinden, ran auf die Jakobsleiter und hoch. An Deck falle ich meinen beiden Freunden in die Arme, wir haben uns wieder. Jetzt gehe ich zur Schaltzentrale und lege eine super Landung hin und die restlichen Fischer können Ihr Glück kaum fassen, Sie sind gerettet. Von den fleißigen Helfern wird der Ballon gesichert und wir werden medizinisch betreut. So geht der erste Tag auf hoher See zu Ende. Der Nächste Tag erwacht und wir liegen nicht in unseren Hängematten sondern in Betten einer Rettungsstation. Schwestern kommen und begrüßen uns. Wir werden nacheinander zu Ärzten gebracht die uns durchchecken. Der letzte Tag war sehr anstrengend, wir sind bis zum Ende unserer Kräfte gegangen und haben fünf Seeleuten auf recht dramatischer Art und Weise das Leben gerettet. Nach der Untersuchung führt man uns in einen kleinen Speisesaal und dort werden wir fürstlich verwöhnt.


 

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